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Herzlich willkommen!

Hier Habe ich für euch eine Seite Über Alzheimer Demenz und Eröffnet.

Viel Spaß beim Lesen 

Wünscht euch euer Altenpflegehelfer

 

Das Wichtigste über die Alzheimer-Krankheit

Die Alzheimer-Krankheit ist eine hirnorganische Krankheit, die gekennzeichnet ist durch den langsam fortschreitenden Untergang von Nervenzellen und Nervenzellkontakten.

Im Gehirn von Alzheimer-Kranken sind typische Eiweißablagerungen (Amyloid-Plaques) festzustellen.

Die Alzheimer-Krankheit kann schon vor dem 50. Lebensjahr auftreten, ihre Häufigkeit steigt aber mit dem Lebensalter steil an.

Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch Gedächtnis- und Orientierungsstörungen sowie Störungen des Denk- und Urteilsvermögens. Diese Störungen machen die Bewältigung des normalen Alltagslebens immer schwieriger.

Die Patienten sind zunehmend auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Dabei sind Alzheimer-Kranke keine einheitliche Gruppe, sondern Individuen mit ganz unterschiedlichen Lebensläufen, Kompetenzen und Defiziten, die in unterschiedlichen sozialen und ökonomischen Situationen leben.

Ebenso differenziert sind die jeweiligen Anforderungen an Betreuung, Pflege, Therapie und ärztliche Behandlung.

Die Alzheimer-Krankheit ist nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer (1864 – 1915) benannt, der die Krankheit erstmals im Jahre 1906 wissenschaftlich beschrieben hat.

 

 

Was heißt „Alzheimer-Krankheit“ und was ist eine „Demenz“?

Zunächst: es gibt eine ganz normale Vergesslichkeit, bei einigen Menschen mehr, bei anderen weniger stark. Dies ist kein Grund zur Beunruhigung.

Treten häufig und über längere Zeit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Orientierung auf (jemand findet den Weg vom Bäcker nach Hause nicht mehr), so ist dies ein Grund einen Arzt aufzusuchen.

In manchen Fällen wird der Arzt feststellen, dass es sich um eine Demenz, d.h. um ein typisches Muster von geistigen Leistungseinschränkungen und Verhaltensänderungen handelt.

In einem weiteren Schritt gilt es zu klären: welches ist die Ursache der Demenz? Die häufigste Ursache ist die nach dem Arzt Alois Alzheimer benannte Alzheimer-Krankheit.

Eine relativ häufige Ursache von Demenzen bei jüngeren Betroffenen ist die Frontotemporale Demenz oder Pickkrankheit

Es gibt aber auch eine Reihe anderer Demenz formen (z.B. Lewy-Körperchen-Demenz, Demenz bei Parkinson, vaskuläre Demenzen). Einige Demenzen haben gut behandelbare Ursachen.

Die Erkrankungszahlen steigen mit dem Lebensalter: Die Zahl der Erkrankten wird deshalb künftig ansteigen, weil immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen.

 

Nichtmedikamentöse Therapie

Aktivierung und Anregung

 

Der Alzheimer-Kranke soll geistig und

körperlich entsprechend seinen

Vorlieben

und Fähigkeiten gefordert, jedoch

nicht

überfordert werden. Um seine

Beweglichkeit zu erhalten, können

eine

Physiotherapie (Bewegungstherapie)

oder

auch allgemein aktivierende

Tätigkeiten

(z.B. Wandern, Schwimmen oder

Tanzen)

nützlich sein.

Angehörige bzw. Pflegepersonal

sollten den

Patienten dazu anhalten, dass viele

Aktivitäten noch eigenständig

durchgeführt

werden und der Patient nicht durch

Verlernen alltäglicher Dinge verfrüht

pflegeabhängig wird.

Validation nach Feil

 

Um den Betroffenen so viel

Lebensqualität

wie möglich zu erhalten, kommt es auf

die

richtige Betreuung und Verständnis

für den

Betroffenen an. Denn durch

Unverständnis

gegenüber dem Demenzkranken

können

unbewusst aggressive Reaktionen

hervorgerufen werden. Als sehr

erfolgreich

hat sich der Umgang mit der

Validationsmethode nach Feil

erwiesen.

Validieren nach Feil bedeutet, die

Realität

des Dementen anzunehmen, seine

aktuellen Gefühle und

Verhaltensweisen „für

gültig zu erklären“ und

wertzuschätzen.

 

 

Verständnisvoller Umgang mit dem Demenzkranken

 

Beim Umgang mit dem Patienten hilft es,

sich all das bewusst zu machen, was wir

über die Krankheit inzwischen wissen. So

sind alle Maßnahmen, die bei der Reaktion

ein intaktes Erinnerungs- oder

Lernvermögen voraussetzen, völlig sinnlos

und sollten vermieden werden, dazu

gehören logische Erklärungen oder

Versuche, dam Patienten etwas

beizubringen. Ebenso sollte man

vermeiden, sich auf Diskussionen und

Anschuldigungen einzulassen. Der

Demenzpatient wird Fehler nicht

einsehen.

Worauf die Patienten hingegen sehr

positiv

reagieren, ist jede Form von emotionaler

Zuwendung. Daher gilt es auch, geduldig

und freundlich zu bleiben, auch wenn es mit

unter schwer fällt.

 

Zur medikamentösen Behandlung der

Alzheimer-Demenz stehen zwei

Arzneimittelgruppen zur Verfügung,

die die bei Demenzen gestörten

Botenstoffe Glutamat und Acetylcholin

positiv beeinflussen.

 

Memantine

Memantine (Memantin) ist ein NMDA-

Antagonist und wird zur Behandlung

der Alzheimer-Demenz eingesetzt.

 

Was macht Memantine?

 

Die Patienten werden geistig aktiver,

die Alltagskompetenz wird verbessert.

Auch bei pflegebedürftigen Patienten

kommt es zu Verbesserungen: Die

Kranken sind beim Bettenmachen

beweglicher, können besser ihrer

persönlichen Hygiene nachkommen,

sich selbst anziehen, erkennen

Personen wieder, können bei einem

Gespräch besser den Inhalt

verstehen und auch besser

antworten. Wegen der aktiveren

Teilnahme der Patienten am

Tagesgeschehen wird auch die

Betreuung durch Angehörige und das

Pflegepersonal leichter. Memantine

führt neben den psychischen und

physischen Verbesserungen auch zu

einer signifikanten Reduktion der

Betreuungszeit, denn durch

Memantine können mehr als 50

Pflegestunden im Monat eingespart

werden.

 

Wie wirkt Memantine?

 

Memantine (Memantin) verändert die

schädlichen Auswirkungen von

Glutamat an den Rezeptoren (so

genannte NMDA-Rezeptoren). Auf

diese Weise können Lernsignale

wieder erkannt werden. Der

experimentell beschriebene Schutz

der Nervenzelle durch Memantine

(Memantin) könnte diese Zellen vor

dem unwiederbringlichen Zelltod

bewahren (Neuroprotektion).

 

Acetylcholinesterase-Hemmer

 

Für die symptomatische Behandlung

der Alzheimer-Demenz gibt es zur Zeit

verschiedene

Acetylcholinesterasehemmer.

Demenzbedingte

Verhaltensstörungen wie Aggresivität

oder Wahnvorstellungen können

verbessert werden. Die Wirkstoffe

Donepezil, Rivastigmin und

Galantamin verhindern, dass bereits

gebildetes Acetylcholin im Gehirn

wieder abgebaut wird. Diese

sogenannten Acetylcholinesterase-

Hemmer sorgen dafür, dass der

Botenstoff länger zur Verfügung steht.

Damit kann dieser auch die

Weiterleitung von Informationen im

Gehirn verbessern.

 

 

 



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